15.12.2017, von Marcel Reeb

Jahresabschluss

Die traditionelle Weihnachtsfeier bot dem Ortsbeauftragten Peter Diehl den Anlass um auf das vergangene Jahr zurückzublicken. 2017 hätten, so Peter Diehl, in den Hauptstädten Berlin und Paris die zwei „ungewöhnlichsten Dienste“ stattgefunden, die Helferinnen und Helfer über 17.500 Stunden in verschiedenen Diensten geleistet und 10 Helferanwärter ihre Grundausbildung erfolgreich bestanden. Zentrale Aussage: „Die Individualität kommt dem THW zu Gute“.

© THW OV Heusweiler

Im festlich geschmückten Schulungsraum konnten neben einer Vielzahl von Helferinnen und Helfern auch der Bürgermeister Thomas Redelberger, der Erste Beigeordnete und Vorsitzende der THW-Helfervereinigung Heusweiler e.V. Volker Leinenbach, der stellvertretende Ortsvorsteher Ulrich Steinrücken, die stellvertretenden Wehrführer Stefan Meier und Dirk Ziegler sowie Pascal Jungmann und Mathias Schikofsky vom Löschbezirk 1, THW-Geschäftsführer Reiner Schaadt und Ehrenortsbeauftragter Erwin Sander begrüßt werden.

In seiner Rede ging Diehl auf wichtige Ereignisse, Entwicklungen und Herausforderungen ein: Eine LKW-Havarie auf der Autobahn 8 bescherte dem Ortsverband „einen der größten Einsätze der vergangenen Jahre“. Damals waren acht Ortsverbände über 16 Stunden auch mit schwerem Gerät im Einsatz. Ungewöhnlich bzw. hervorstechend waren die Dienste in Berlin und Paris. In der deutschen Hauptstadt sorgte man zusammen mit dem Ortsverband Sankt Wendel für weihnachtlichen Glanz aus dem Saarland. Tannen aus Obersalbach-Kurhof und Uchtelfangen wurden in der Landesvertretung des Saarlandes beim Bund und im Bundeskanzleramt aufgestellt. Vier Wochen zuvor folgte eine Delegation aus Heusweiler einer Einladung der Protection Civile de la Moselle nach Paris. Dort nahm sie an einer Zeremonie rund um die Aufhellung der Flamme am Grabe des unbekannten Soldaten teil. Als beachtliche Leistung deklarierte der Ortsbeauftragte die 17.500 erbrachten Stunden, wovon 900 Stunden auf einen einzigen Helfer entfielen. Optimistisch blickte er auf die Umsetzung eines neuen Konzeptes der Bundesanstalt THW, betreffend die Ausrichtung auf kritische Infrastrukturen. Personell sieht Peter Diehl den Ortsverband mit 58 einsatzbefähigten Helfern gut aufgestellt. Im Hinblick auf das anstehende 60-jährige Jubiläum des Ortsverbandes erhofft sich Diehl auch in Zukunft ein gutes Verhältnis zu der „älteren Generation“, ohne die der Ortsverband „(…) heute nicht so gut dastehen würde.“ Die Aufgabe, die nächste Jahreshauptübung der Nachwuchsorganisationen zu planen und durchzuführen, nehme man gerne an.

Der Rede des Ortsbeauftragten folgte die Ehrung von Helferinnen und Helfern: Für die Arbeit mit den neuen Kameraden aus Eritrea und Syrien erhielt Martin Sander das Ehrenzeichen in Bronze. Über dieses durfte sich auch Jörg Stutz als Anerkennung seiner Jugendarbeit freuen. Das Helferzeichen in Gold mit Kranz bekam Björn Giessler für sein Engagement in der Fachgruppe Elektroversorgung. Das Helferzeichen in Gold wurde Patrizia Stutz für ihre Hingabe in der Minigruppe verliehen. 10-jähriges Jubiläum feierte Jennifer Jungmann.


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