10.03.2014, von M.R.

Ortsbeauftragter Diehl von Auslandseinsatz zurückgekehrt

Am Montag, den 10.März 2014 ist der 13-tägige Einsatz für ein dreiköpfiges SEEBA-Team im südamerikanischen Chile zu Ende gegangen. Mit dabei: Ortsbeauftragter Peter Diehl.

© THW OV Heusweiler

Einsatzort war der Cerro Paranal, ein Berg in der chilenischen Atacamawüste. Auf diesem unterhält die Europäische Südsternwarte (ESO - European Southern Observatory) das weltweit leistungsfähigste Observatorium für Beobachtungen im Bereich des sichtbaren Lichts und der Infrarotstrahlung.

Die Aufgabe der THW-Helfer bestand darin, die dortige Feuerwehr in der Höhenrettung zu schulen. Primäre Aufgabe unseres Ortsbeauftragten, war das Dolmetschen zwischen den Spanisch sprechenden Chilenen und dem deutschen Ausbilderteam.

Zunächst mussten die drei Helfer die Strecke von Frankfurt am Main nach Antofagasta (Chile), ca. 11.270 km Luftlinie, per Flugzeug überwinden. Dabei bildeten Madrid und Santiago de Chile zwei Zwischenstationen. Der letzte Abschnitt zum Cerro Paranal wurde mit einem Geländefahrzeug zurückgelegt.

Dort angekommen, wurde dem Team ein wenig Zeit zur Akklimatisierung eingeräumt.

Danach fanden erste kleinere Übungseinheiten statt, um die Chilenen mit dem Equipment und der zu erwartenden Arbeitshöhe vertraut zu machen.

Nach und nach wurden anspruchsvollere Szenarien durchgespielt. Dazu gehörten u.a. die Rettung eines Verletzten in einem Teleskop aus ca. 20 m Tiefe und die Bergung eines verunglückten Höhenretters in einer verdunkelten Turnhalle.

Des Weiteren wurden den Chilenen zusätzliche Ausbildungseinheiten angeboten, in denen notwendiges Vorwissen, wie z.B. in Stiche und Bunde aufgefrischt wurde. Diese wurden zur Freude der Ausbilder besonders gut angenommen.

Zum Abschluss fanden sich Ausbilder und Teilnehmer in der Sporthalle des Observatoriums zu einem Fußballspiel zusammen, welches im Gegensatz zum Länderspiel der DFB-Elf gegen Chile, haushoch verloren ging.


  • © THW OV Heusweiler

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